Stockholm ist keine Stadt

Stockholm ist keine Stadt
Stockholm ist keine Stadt
Nicht lektoriert!!!!!!!!


Vorwort 

Was ist die Faszination des Unterwerfens? Was die des unterworfen Werdens.... 
Wieso finden ein Mensch Spaß und sexuelle Erregung, wenn er einem anderen Schmerz zufügt ihn demütigt und warum ist es genau dieser Schmerz und die Demütigung, der bei dem Gegenüber Lust auslöst. Würde sich das Buch um BDSM handeln, könnte man diese Frage in Foren eindeutig klären. Aber dieses Buch handelt nicht von BDSM sondern es behandelt ein prekäre Thematik, die Entführung und Unterwerfung eines Menschen. Dies ist die Geschichte von Jamie, seine Gedanken und  Gefühle, die zwischen Angst, Hass, Schmerz, Hingabe, Lust und einer Art Liebe zu seinem Peiniger hin und her springen. Diese Geschichte ist frei erfunden, und mit dem Wissen das erzwungener Sex, Unterwerfung und Entführung strafbar war, ist und bleibt. Es handelt sich um Fiktion. Trotzdem wird versucht die Realität nicht aus den Augen zu verlieren,  besonders wenn es darum geht, die seelischen und körperlichen Folgen bei den Opfern einer Gewalttat zu reflektieren. Wer mit der detaillierten Darstellung von Gewalt ein Problem hat, sollte dieses Buch nicht lesen!!!


Was wenn du zur falschen Zeit am falschen Ort bist, du dich in den falschen Typen verguckt hast, was wenn du entführt wirst und die Gewalt angetan wird, was wenn du nicht mehr weißt ob du hassen sollst, oder nicht, wenn es nur noch darum geht zu überleben, wenn du wissen willst, was dann ist, dann lies: Stockholm ist keine Stadt.

Kannst du meine Seele befreien? Oder befreist du dich damit selbst? Kannst du die Spirale von Gewalt und Hass durchbrechen? Wen demütigst du eigentlich? Dich oder mich? Wenn du das wissen willst, dann lies : Stockholm ist keine Stadt ... Einer bleibt immer auf der Strecke, oder?

Entscheidungen sind da um gefällt zu werden! Du entscheidest und du musst damit leben! Wieviele falsche Entscheidungen hast du schon getroffen? Wer entscheidet? Kopf oder Bauch? Oder vielleicht das Herz? Ganz sicher nicht, oder? Wenn du wissen willst, wer entscheidet, dann lies: Stockholm ist keine Stadt ... Welche Entscheidung wirst du bereuen?

Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, es gibt auch etwas dazwischen! Im nebelgrau siehst du Hand vor Augen nicht! Niemand wird böse geboren! Wir sind ein Produkt des Weges, den wir zu gehen haben, und derer deren Wege wir kreuzen! Dumm nur, wenn der Falsche deinen Weg kreuzt! Oder bist du einfach gestolpert und von deinem Weg angekommen? Wenn du das wissen willst, dann lies: Stockholm ist keine Stadt

Egal wie sehr du bereust, es klebt Blut an deinen Fingern! Egal, wie sehr du es ungeschehen machen willst, es liegt nicht mehr in deiner Hand, denn es war deine Hand, die es getan hat! Wirst du mit den Konsequenzen leben können? Absolution erteilt dir keiner! Vor dem Spiegel muss du dir ins Gesicht blicken!

Verzeihen, aber nicht vergessen! Erdulden, aber nicht genießen! Glauben, aber nicht vertrauen! Hoffen aber nicht wissen! Fallen, aber wieder aufstehen! Es gibt nur ein Leben und das hast du versaut! Nur ein Leben, zurück spulen geht nicht! Stockholm ist keine Stadt ... Ein Gay - Thriller!!!


Prolog 

Wo fang ich an, wo höre ich auf. Bei meiner Geburt? Meiner Kindheit meiner Pubertät? Gibt es einen Anfang und ein Ende? Ich würde sagen nein. Es gibt einen Weg und diesen Weg gehen wir seit unserer Entstehung. Es wurden uns Dinge in die Wiege gelegt. Unsere Eltern gaben uns etwas mit. Erst in unseren Genen und dann mit unserer Erziehung. Sie sind oder waren Wegbereiter und Begleiter. Sie haben uns eine Richtung gegeben und einen Weg bereitet. Gehen müssen wir ihn selbst und auch entscheiden, ob wir ihm folgen oder eine andere Richtung einschlagen. Auf unserem Weg begegnen uns andere Menschen. Und jeder dieser Menschen beeinflusst die Richtung unseres Weges und die Art wie wir ihn gehen. Aufrecht oder geduckt, fröhlich, traurig oder teilnahmslos. Wird unserer Weg gerade oder im Zickzackkurs verlaufen. Lassen wir uns ablenken oder hinterlassen  die Menschen, die unseren Weg kreuzen so tiefe Spuren darin, dass wir nur noch stolpern und stürzen? Mein Weg verlief ohne große Kurven. Meine Gene sorgten für einen eher geduckten Gang durch diese Welt und meine Eltern versuchten mir den Weg zu ebnen, waren aber mit ihrem eigen Leben zu beschäftigt. Menschen kreuzten meinen Weg, die mich oftmals rechts und links an den Bordstein drängten, aber ich drängte mich wieder zurück. Bis dieser eine Mensch kam, der, der den Platz auf der Straße für sich allein benötigte und der mich in seiner Spur laufen ließ, mich nicht mehr frei gab. Jemand, der so tiefe Spuren auf meinem Weg hinterließ, dass man sie nicht mehr ausbessern kann. Unsere Wege kreuzten sich und vorher haben auch seinen Weg andere Menschen gekreuzt. 

Ich bin kein gläubiger Mensch, aber meine Oma pflegte zu sagen:"Die Wege des Herrn sind unergründlich." Und da stimme ich mit ihr und dem Herrn überein. Die Wege die wir zu gehen haben sind unergründlich und es gilt nicht zu stolpern und wenn es doch passiert, müssen wir aufstehen und weitergehen ...

Mein Name ist Jamie und ich erzähle von Etwas, was mir widerfahren ist. Etwas, dass alles in meinem Leben änderte. Ich weiß dass ich niemals so geworden wäre, wenn es mir nicht passiert wäre. Eine Grenzerfahrung, die mich mein Leben hätte kosten können. Mir passierte Etwas, oder Jemand! Dieser Jemand kannte mich besser als ich mich selbst, wählte mich genau deshalb aus, weil ich war, wie ich war. Nämlich das ideale Opfer. Ich  will kein Opfer mehr sein, und ich versuche daran zu arbeiten zusammen mit meinem Psychater. Es ist mühsam und es tut weh und ich stelle fest, dass ich schon viel eher als ich glaubte den Weg verlassen habe mich selbst zum Opfer gemacht habe. Oder waren es meine Eltern, die mir nicht genügend gute Gene und Selbstvertrauen gegeben haben. Auch das muss ich ablegen. Schuld verteilen! Ich muss an mir arbeiten nicht mehr versuchen die Schuldigen zu suchen, zu hassen, verantwortlich zu machen. Es ist mein Leben und das gilt es in den Griff zu bekommen. Ich hab nur dieses eine und es gehört mir. Nie wieder werde ich jemanden erlauben darüber zu bestimmen. Jedenfalls hoffe ich dass ich es schaffe. Genau das sagte ich auch David, als ich ihn verabschiedete. Nein ich sagte es ihm nicht, sondern ich flüsterte es, als er hinter der Tür verschwand, nachdem ich ihm versprach ihn hier wieder abzuholen, später, viel später wenn meine Wunden geheilt sein würden, abgeheilt, sichtbar würden sie bleiben, schmerzen wenn das Wetter umschlägt. Wenn seine Wunden geheilt sein würden, wenigstens soweit, dass er mit ihnen Leben konnte ohne anderen weh zu tun. Er ging, mit einem hoffnungsvollen Lächeln um die Lippen. Und ich schenkte ihm eins, dass uns beiden Mut machen sollte. Aber gegen meine Gedanken konnte ich mich nicht wehren. David ...

~Egal wie sehr du bereust, es klebt Blut an deinen Fingern! Egal, wie sehr du es ungeschehen machen willst, es liegt nicht mehr in deiner Hand, denn es war deine Hand, die es getan hat! Wirst du mit den Konsequenzen leben können? Absolution erteilt dir keiner! Vor dem Spiegel muss du dir ins Gesicht blicken, David! Und wenn du das kannst, dann werde ich da sein, und unsere Wege kreuzen sich hier erneut. Ich lass mich überraschen, ob sie ineinander verschlungen sein werden oder sich dann trennen. Sicher ist aber, dass du Spuren hinterlassen hast, Spuren auf meinem Weg, tief und nur schwer auszubessern. Es gibt nur ein Leben und das hast du versaut! Nur ein Leben, zurück spulen geht nicht! Ich hab dir verziehen, aber ich werde nicht vergessen ...~

Fertig❗️❗️❗️❗️❗️Gay - Hardcore - Thriller❗️❗️❗️